Amnesty International Gruppe Rosenheim

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Gruppe Rosenheim

10. Dezember 2015
Tag der Menschenrechte

Der Tag der Menschenrechte am 10. Dezember, für amnesty ein wichtiger Tag. Denn mit den Menschenrechten steht es auch 2015 nicht so gut
auf dieser Welt, da braucht man nicht zu überlegen, wo man anfangen soll: vielleicht bei dem amerikanischen Präsidenten Obama, der in
jugendlichem Optimismus geglaubt hatte, er könne die Haftanstalt in Guantanamo schließen. Er überlässt sie einem noch unbekannten Nachfolger,
von dem schon eins bekannt ist: er wird sie auch nicht schließen.

Bei Menschenrechtsverletzungen denken manche an die Schurkenstaaten in unserer weiteren Nachbarschaft, deren Einwohner nur noch ihr Heil in der
Flucht sehen. Leider findet man solche Schurken in fast allen Ländern auf diesem Planeten, weshalb auch heuer für sie der Platz im ai-Jahrbuch
kaum reicht. Deshalb beschränke ich mich auf den Fall, der bei unserem Stand zum Tag der Menschenrechte vorgestellt wurde.

Wir hatten ja schon bei unseren Sitzungen in 160 Couverts die Heftchen mit der Deklaration der Menschenrechte und Apellen an die Ayatollahs eingetütet.
Es handelt sich um Pläne der iranischen Justiz, den Perser Shahram Ahmadi hinzurichten, wir appellieren, das Todesurteil, das gegen ihn verhängt wurde,
möge aufgehoben werden. Wir hatten ja schon oft Erfolg mit unseren Aktionen, hoffen wir, dass ein großer Teil der Leute, denen wir die Briefe übergaben,
sie auch abschickt.

@J.R.

10. Dezember 2014
Tag der Menschenrechte

Der Tag der Menschenrechte wird am 10. Dezember begangen und ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am
10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.

Traditionell ist das für die Rosenheimer Amnestygruppe die letzte Veranstaltung im Jahr. Bei gewohnt kaltem und windigem Wetter hatten wir
unseren Stand vor dem früheren Hut- Breiter aufgebaut. Das Interesse an den von Gisela eingetüteten Heftchen mit den Allgemeinen Erklärungen
der Menschenrechte war so groß, dass unser Vorrat (100 Couverts) schon nach ca. der halben veranschlagten Zeit aufgebraucht war.

@J.R.

Das Interview mit Antonia in Galaxy Rainbow zum Tag der Menschenrechte am 10.12.2014

25. November 2014
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen ist ein seit dem 25. November 1981 jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung
von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen.
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen in Wikipedia

Unsere Gruppe traf sich vor dem Karstadt mit einer Unterschriftenliste, in der wir auf das Schicksal der Chinesin Shu Changlan aufmerksam machten.
Sie wurde am 27.10.2014 in Hongkong verhaftet, nachdem sie sich dort an friedlichen Protesten beteiligt hatte. Man muß fürchten, dass sie
gefoltert und anderweitig misshandelt wurde.
Leider waren wegen des trüben Wetters nicht viele Leute unterwegs, trotzdem konnten wir 64 Unterschriften sammeln.

@J.R.

10. Oktober 2014 - Mahnwache
Internationaler Tag gegen die Todesstrafe:

Zum Internationalen Tag gegen die Todesstrafe hatten wir unseren Stand an der König-Otto-Kreuzung vor dem Schuhgeschäft Scala aufgebaut.

Wir hatten zwei Petitionslisten dabei. Eine richtete sich an König Hamad bin 'Issa Al Khalifa von Bahrain, in dem er gebeten wird,
eine Todesstrafe gegen Maher Abbas Ahmad zu überprüfen, da die Aussagen unter Folter erpresst wurden.
Die zweite Petition richtete sich an den Ayatollah Khamenei, den höchsten geistlichen Würdenträger im Iran. Für Samam Naseem, der
ebenfalls unter Folter zu einem Geständnis gezwungen wurde und zum Tatzeitpunkt jünger als 18 Jahre war, soll ein Wiederaufnahme=
verfahren erreicht werden.

Für die beiden Fälle erhielten wir von den Passanten insgesamt 100 Unterschriften.


@J.R.

26. Juni 2014
Internationaler Tag des Folteropfers

"Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden".
Artikel 5, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Zum "Internationalen Tag des Folteropfers" am 26. Juni fordern Amnesty-Aktivistinnen und Aktivisten weltweit mit Aktionen zum Kampf gegen die Folter
auf. Die Menschenrechtsorganisation fordert dieses Jahr - 30 Jahre nach der Verabschiedung der UN-Antifolterkonvention - von Regierungen weltweit,
die international vereinbarten Schutzmechanismen gegen Folter konsequent umzusetzen.

Wir trafen uns zu diesem Anlaß vor dem Karstadt zu einem Infostand mit Petitionslisten. Von den vielen Ländern, in denen gefoltert wird, hatten wir
uns Fälle ]aus den Philippinen, Mexiko, Nigeria, Usbekistan, Marokko und der Westsahara ausgesucht.
Insgesamt erhielten wir 250 Unterschriften, auffällig, dass sich überdurchschnittlich viele jüngere weibliche Passantinnen informieren ließen und unterschrieben.


© J.R.

3.Mai 2014
Internationaler Tag der Pressefreiheit

Ukraine: Verschleppte Journalisten und Beamte müssen freigelassen werden

Auszug der Meldung vom 24. April 2014 - "Die Journalistinnen und Journalistien und Beamtinnen und Beamten, die von einer bewaffneten
separatistischen Gruppe im Osten der Ukraine rechtswidrig festgehalten und als "Druckmittel" eingesetzt werden, müssen unverzüglich
freigelassen werden. Amnesty International befürchtet, dass ihnen Folter und andere Misshandlungen drohen könnten." ...

..."Laut Berichten der Zeitung "Kyiv Post" sind seit vergangener Woche mindestens 16 Personen in Slowjansk und Horliwka
(der Region Donezk im Osten der Ukraine) verschleppt worden." ...
... "Die Verschleppung von Journalistinnen und Journalisten, städtischen Beamtinnen und Beamten und Bewohnerinnen und Bewohnern durch
eine bewaffnete Gruppe in Slowjansk zeigt die Rechtlosigkeit auf, die nun in Teilen der östlichen Ukraine herrscht, und lässt befürchten,
dass den festgehaltenen Personen Folter und andere Misshandlungen drohen. Geiseln zu nehmen und sie dann als Druckmittel für politische
Zwecke einzusetzen, ist verabscheuenswert und rechtswidrig", so Heather McGill, Ukraine-Expertin von Amnesty International." ...
..."Die Schikane, Verschleppung und Festnahme von Journalistinnen und Journalisten ist ein Schlag ins Gesicht für die Meinungsfreiheit
und muss unverzüglich beendet werden. Wer auch immer im Osten der Ukraine Journalistinnen und Journalisten oder andere Personen rechtswidrig
festhält, muss Garantien zu ihrer Sicherheit abgeben und sie umgehend und bedingungslos freilassen." ...

Einzelheiten dazu siehe: Ukraine - Verschleppte Journalisten und Beamte müssen freigelassen werden.© Amnesty International

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